Klassiker des offenen Pokers: Der Five Card Stud

Mittwoch, 10. Juni 2009
Der Überbegriff Stud Poker beschreibt alle Varianten des Pokerspiels, bei denen die Spieler sowohl verdeckte ("hole cards") als auch offene Karten erhalten. Die gängigsten Spiele innerhalb dieser Kategorie sind der sogenannte Tropical Stud, Five Card Stud und Seven Card Stud.

Die klassische Variante des offenen Pokerspiels ist der Five Card Stud, der deswegen manchmal auch als Stud Poker bezeichnet wird (obwohl dies eigentlich der Oberbegriff ist). Während diese Variante früher weit verbreitet war, wird sie in Kasinos heute kaum noch angeboten. Bei diesem Spiel erhalten die Gamer nach dem Setzen jeweils eine offene und eine verdeckte Karte, im Anschluss folgt die erste Spielrunde. Auch die folgenden drei Karten werden offen ausgegeben und jeweils mit einer Wettrunde gespielt. Die verbliebenen Spieler haben am Ende also fünf Karten, von denen vier aufgedeckt sind.

Beim Showdown wird schließlich die Hole Card aufgedeckt und derjenige Spieler, der das beste Blatt aufweisen kann, hat gewonnen. In der Regel können die Einsätze nur nach dem vorab festgesetzten Betrag aufstocken (sogenanntes Fixed Limit).

Poker - so unterscheiden sich die Spielvarianten

Montag, 27. April 2009
Worin unterscheiden sich eigentlich grundsätzlich die vielen Varianten des Pokerspiels? Prinzipiell lassen sich fünf „Stellschrauben“ ausmachen, an denen „gedreht“ werden kann, um das Pokerspiel zu variieren. Zu den Kriterien gehören:

1. Sonderregeln: Viele Gamer einigen sich während des Spiels auf eine oder mehrere Regeln, die von den regulären Pokerregeln abweichen. Akzeptieren alle Spieler den eingebrachten Vorschlag zu einer Regeländerung, wird diese auch durchgesetzt und für den Rest des Spiels beibehalten.

2. Art des Spiels: Im Allgemeinen wird zwischen drei Grundrichtungen des Kartenpokers unterschieden, und zwar Hold’em, Stud Poker und Draw Poker. game-resources.com stellt diese Pokerarten online vor und verrät Tipps, Tricks und Eigenheiten der Spiele.

3. Struktur des Blinds: Die Blind-Struktur bestimmt die Einsatzeinheiten beim Pokern.

4. Wertung: Hierbei geht es darum, welche Kartenkombination tatsächlich als die höchste angesehen wird. Gängig ist die High-Variante, in der die beste Hand aus dem Royal Flush besteht. Das Gegenstück dazu ist die Lowball-Variante, in der das Ass die niedrigste Karte darstellt.

5. Setzstruktur: Durch sie werden die Höhe des Einsatzes sowie die Möglichkeit der Erhöhung geregelt. Wie die Variante „No Limit“ bereits andeutet, darf hier zu jeder Zeit all in gegangen werden, das heißt, sämtliche Chips dürfen gesetzt werden.

Bei diesen Kategorien handelt es sich aber nur um grobe Unterteilungsmuster. Durch die Vielzahl an Kasinos, Online Poker Portalen und Spielangeboten hat sich eine breite Palette an unterschiedlichen Pokervarianten und Spielweisen herausgebildet. Kennt man jedoch die grundlegenden Regeln von Poker, so lassen sich die Abweichungen und Änderungen recht schnell erlernen.

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