ORF startet Pokerformat

Samstag, 24. Oktober 2009
Poker hat nichts von seiner Attraktivität verloren - ganz im Gegenteil. Mit der Sendung "Tisch 8" bringt jetzt auch der österreichische Fernsehsender ORF eine Pokersendung auf den Markt. Ab dem 11. November 2009 werden immer mittwochabends um 00:20 sechs Pokerspieler gegen zwei prominente Persönlichkeiten antreten. Gespielt wird dabei die Variante "Texas Hold'em". Dem Sieger, der beim Finale am 09. Dezember gekürt wird, winkt ein Ticket zur Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas. Er muss sich zuvor in der Vorrunde durchgesetzt haben.

Das beliebte Kartenspiel schafft mit der Sendung den Sprung ins öffentlich-rechtliche Fernsehen. Ob ein ähnliches Format auch bei ARD, ZDF oder den dritten Programmen geplant ist, ist nicht bekannt. Bei Erfolg dürfte man auf deutscher Seite aber sicherlich etwas genauer auf die Alpenrepublik schauen...

Frisch gekürt: Der Poker-Europameister

Freitag, 16. Oktober 2009
Neuer Europameister im Texas-Hold'em Poker ist: Martin Kabrhel (26). Der Tscheche gewann im Finale gegen den Schweizer Besim Hot, nach einem mehr als siebenstündigen Pokermarathon. Kabrhel ist damit Sieger der 20. Poker-EM, die im Grand Casino Baden ausgetragen wurde.

Insgesamt waren die Gamer zehn Tage zusammen gekommen, die um das Preisgeld in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro konkurrierten. Der Sieger sicherte sich knapp 200.000 Euro.

Das Faszinierende an dem frisch gekürten Europameister: Kabrhel hat erst vor einem Jahr mit dem Pokern angefangen. Zuerst hat er beim Online Poker "geübt", sich danach aber mehr und mehr an Liveturnieren beteiligt. Dort herrsche eine besonders spannende Atmosphäre, gab der Sieger zu Protokoll. Sein Gegenüber im Finale ist dagegen schon etwas länger im Geschäft. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der mittlerweile 42-jährige Hot im Geschäft. Immerhin war er der Schweizer Teamkapitän beim Nations Cup.

Und so konnte die Schweiz immerhin einen Sieg davontragen: Denn in der Nationenwertung gewannen die Eidgenossen gegen Russland und Finnland. Als Stargast war übrigens auch Boris Becker nach Baden gereist.

Schau' mir in die Augen: One-on-one Poker

Montag, 10. August 2009
Pokern mit nur einem Gegenspieler - das ist das Prinzip des One-on-one Pokers, der für verschiedene Pokervarianten angeboten wird. Dazu zählen:

- Texas Hold'em

- 7 Card Stud und 5 Card Stud

- Omaha Hi und Omaha Hi-Lo

Wie auch beim regulären Poker mit mehr als zwei Gamern besteht das Ziel des Spiels, die beste Hand zu erringen und damit den Pot zu gewinnen. Prinzipielle gelten genau dieselben Regeln beim One-on-one Poker, mit den folgenden Ausnahmen:

- Die Anzahl der Spieler ist auf zwei beschränkt.

- Für die Wettrunden gibt es keine Limits.

- Teilnehmer werden informiert, wenn das Buy-in-Limit groß genug ist.

Gaming, aber flott: Speedpoker

Sonntag, 26. Juli 2009
Beim Poker wird häufig viel überlegt, gezögert, hingehalten und wieder überlegt. Um den Verzögerungstaktiken ein Ende zu bereiten, wird bei manchen Pokerturnieren "Speedpoker" gespielt. Grundsätzlich lassen sich die Regeln des schnellen Pokers auf alle Varianten anwenden, durchgesetzt hat es sich bislang nur bei Texas Hold'em. Allerdings handelt es sich auch noch um eine relativ junge Entwicklung, die sich möglicherweise auf andere Spielversionen überträgt.

Zu den Grundregeln des Speedpoker gehört, dass jeder Spieler für seinen Spielzug nur 15 Sekunden Zeit hat. Ist diese Zeit abgelaufen, ohne dass der Spieler seine Hand gespielt hat, wird die Hand gepasst oder geschoben. Manche Turniere gewähren den Gamern eine einmalige Extrazeit von 30 Sekunden, die beliebig eingesetzt werden darf. Sie wird mit dem sogenannten "Time Breaker Button" vom Spieler angekündigt.

Omaha Hold'em - viel Poker-Action garantiert!

Montag, 11. Mai 2009
Auch wenn das Spiel Texas Hold'em nach wie vor die beliebteste Pokervariante bleibt, ist auch die Version Omaha Hold'em weit verbreitet. Schon seit den 1980er-Jahren wird sie bei der World Series of Poker (WSOP) gespielt, auch in Kasinos und Online Game Portalen können Gamer diese Variante spielen. Omaha Hold'em gilt als actiongeladen, weshalb viele Profis diese Version besonders gern spielen.

Grundsätzlich entsprechen die Regeln von Omaha Hold'em denen von Texas Hold'em, da es aus ihm hervorgegangen ist. Ein Unterschied ist jedoch, dass alle Spieler vier Karten bekommen. Die sogenannte Omaha-Hand besteht aus drei Gemeinschaftskarten (von denen es insgesamt fünf gibt) sowie zwei (von vier) Spielerkarten.

Vom Ablauf her unterscheiden sich Texas Hold'em und Omaha Hold'em nicht; in der Regel wird mit Pot Limit gespielt. Weil die Zahl der Kartenkombination, die ein Spieler bilden kann, bei dieser Pokervariante höher ist, stehen die Chancen auf eine gute Hand wesentlich besser. Diese Eigenschaft hat dem Game auch den Name "Spiel der Nuts" eingebracht, das heißt der besten Hände in Bezug auf die Community Cards (Gemeinschaftskarten).

Aufgrund der höheren Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten gibt es beim Omaha Hold'em in der Regel auch mehr Chancen auf Draws. Im Gegensatz zu Texas Hold'em ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Flop die beste Hand zu erhalten, beim Omaha Hold'em relativ gering.

Beliebt und einfach: Poker Hold'em

Sonntag, 3. Mai 2009
Eine der Grundkategorien des Pokerspiels stellt die Variante Hold’em dar. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Spieler am Anfang einer Spielrunde sogenannte Hole Cards erhalten. Diese Karten können nur vom Gamer eingesehen und damit auch genutzt werden. Neben den Hole Cards werden zusätzlich Gemeinschaftskarten – auch Board Cards oder Community Cards genannt – verteilt. Diese Karten können von allen Spielern genutzt werden, um eine Hand zu bilden.

Innerhalb des Hold’em Spiels gibt es wiederum unterschiedliche Varianten. Die zurzeit weitaus beliebteste Pokervariante ist das Texas Hold’em. Sie hat Eingang in viele Online Poker Rooms und Kasinos gefunden; auch privat wird hauptsächlich diese Variante gespielt. Vor allem ihre relativ einfach und schnell begreifbaren Regeln machen sie für Anfänger besonders beliebt. Dennoch dauert es häufig sehr lange, bis man ein hohes Spielniveau erreicht. Bekannt ist darüber hinaus das Omaha Hold’em, das sehr viele Ähnlichkeiten zu Texas Hold’em aufweist.

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