Wenn der Flush nichts zählt: Razz Poker

Sonntag, 26. Juli 2009
Grundsätzlich gewinnt beim Poker derjenige Spieler mit der besten Hand. Diese Grundlege wird beim Razz Poker ins Gegenteil gekehrt - hier gewinnt der Gamer mit der niedrigsten Hand. Das Ass hat dabei den niedrigsten Wert; Straights und Flushs zählen nicht.

Nachdem alle Spieler gesetzt haben, beginnt Razz Poker damit, dass jeder zwei verdeckte sowie eine offene Karte erhält. Nun darf derjenige Gamer zuerst das sogenannte Bring-In setzen, der die höchste offene Karte besitzt (im Zweifelsfall entscheidet darüber die Farbe in der Reihenfolge Pik-Herz-Karo-Kreuz).

Ist die erste Setzrunde beendet, erhalten die Spieler eine weitere offene Karte, sodass sie insgesamt vier Karten besitzen ("Forth Street"). Dieser Ablauf wiederholft sich bis zur fünften Setzrunde, bevor es zum Showdown kommt.

Wie bereits erwähnt, gewinnt derjenige mit der niedrigsten Kartenkombination den Pot, wobei das Ass die niedrigste Karte darstellt.

Gamer gegen Kasino: Tropical Stud Poker

Sonntag, 21. Juni 2009
Neben dem Five Card Stud (http://blog.game-resources.com/archives/53-Klassiker-des-offenen-Pokers-Der-Five-Card-Stud.html) und dem wesentlich verbreiteteren Seven Card Stud (http://blog.game-resources.com/archives/55-Offen-und-verdeckt-Seven-Card-Stud.html) gibt es eine weitere Variante des Stud Pokers: der Tropical Stud (manchmal auch Oasis Stud oder Caribbean Stud genannt). Gegner des einzelnen Gamer sind hier nicht die anderen Teilnehmer, sondern die Spielbank.

Für das Spiel wird ein französisches Kartenset à 52 Blatt verwendet. Anfangs setzen alle Teilnehmer einen Einsatz, der sich zwischen dem vom Kasino festgelegten Minimum und Maximum (meist eine Spanne von 5-200€) bewegt und auf das "Ante"-Feld gelegt wird. Nun begintt das Spiel und der Croupier teilt jedem Spieler fünf Karten aus. Er selbst gibt sich ebenfalls fünf Karten, von denen eine offen ist.

Nach der Prüfung der Karten entscheidet der Gamer, ob er aus dem Spiel aussteigen oder weiterspielen möchte. Im ersten Fall ("fold") wird der Einsatz eingezogen, im letzteren muss der Spieler das Doppelte des bisherigen Einsatzes einbringen. In der Regel ist es außerdem möglich, gegen eine bestimmte Bezahlung eine Karte zu tauschen.

Jetzt deckt der Croupier seine Karten auf. Nur wenn er eine Pokerkombination hat, die den Rang eines Ass-Königs besitzt, verbleibt er im Spiel. Ist dies nicht der Fall, erhalten alle noch verbliebenen Spieler einen Gewinn in Höhe ihres ursprünglichen Einsatzes. Kann sich der Croupier jedoch qualifizieren und hat im Vergleich mit dem Spieler ein höheres Blatt, erhält die Spielbank sämtliche Einsätze. Hat der Spieler ein höheres Blatt, so wird sein Einsatz nach bestimmten, vom Kasino festgelegten Auszahlungsregeln zurückerstattet.

Page delivered in 0.185484 seconds, 65 files included