Polizei knackt "Poker-Ring"

Freitag, 27. November 2009
Jeder hat das Recht, Poker zu spielen. Zumindest sollte man das meinen. Doch eine bizarre Geschichte aus Zypern scheint dieses Gesetz zu widerlegen: Dort verhaftete die Polizei nämlich gleich 42 Frauen, die sich zum Pokern in einem privaten Anwesen getroffen hatten.

Informationen von pokernews.com zufolge hatten sich die Frauen im Alter zwischen 75 und 95 Jahren regelmäßig getroffen, um mit ein bisschen Wetteinsatz Poker zu spielen. Bis das Kaffeekränzchen von einem Anwohner nicht länger geduldet und der Polizei gemeldet wurde.

Diese beschlagnahmte sämtliche Spielkarten und Pokerchips und nahm die Damen mit aufs Revier. Nach einem kurzen Verhör, der Aufnahme der Daten und dem Verhängen einer Geldstrafe wurden diese aber schon bald wieder auf freien Fuß gelassen.

Die Pokerwelt ist zugleich amüsiert und schockiert: Als ob es auf der Insel keine anderen Probleme gäbe...

WOSP-Sieger: "Werde weiter online pokern"

Sonntag, 15. November 2009
Er ist erst 21 Jahre alt und seit kurzem um stolze acht Millionen US-Dollar reicher: Joseph Cada heißt der neue Weltmeister der Pokerweltmeisterschaft. In einem packenden Finale in Las Vegas setzte sich Cada gegen Darvin Moon durch, der in der Pokerszene bislang eher unbekannt war.

Genau 8.547.042 US-Dollar kassierte der aus Shelby stammende Pokerspieler nach dem Finale der World Series of Poker (WSOP) und vervielfachte das Stargeld von 10.000 Dollar auf dramatische Weise. Er setzt den Trend zu immer jüngeren Siegern in der Gamer-Szene fort und setzt sogar noch einen drauf: Denn der dänische Vorjahressieger Peter Eastgate war immerhin 22, als er die WSOP für sich entschied.

In insgesamt 57 Partien des Poker-Klassikers "Texas Hold'em" konnte sich Cada durchsetzen, für das Finale im Rio All-Suite Hotel in Las Vegas qualifizieren und den Titel schließlich mit nach Hause nehmen.

Am Wettbewerb hatten insgesamt knapp 6.500 Gamer aus aller Welt teilgenommen, doch schon im Juli begrenzte sich das Feld der Übriggebliebenen auf neun Pokerstars. Die Runde war eine bunte Mischung aus erfahrenen Pokerpros, gescheiterten Investmentmanagern und Holzfällern wie Moon, der es schließlich sogar ins Finale schaffte. Völlig unbeeindruckt von dem ganzen Rummel gab dieser trotz seines überraschenden Erfolges bekannt: "Ich habe keine Lust mich zu binden, durch die Welt zu fliegen und keine Zeit mehr zu haben."

Etwas aufgeregter waren dagegen die Pokerfans, die ein packendes Finale voller spannenden Twists und wechselndem Glück sahen. War Moon die ersten dreißig Minuten klarer Chip-Leader, riss Cada - der schon in den Runden davor kurz vor dem Scheitern stand - das Ruder rum und entschied schließlich das Spiel für sich. Aber auch der Gewinner bewertete den Erfolg nicht über: Er gab bekannt, weiterhin von Montag bis Samstag online pokern zu wollen und am Sonntag Turniere zu spielen.

Pokern: Die zehn wichtigsten Tipps

Samstag, 10. Oktober 2009
Die Liste der Pokerbücher ist mittlerweile genauso lang wie die der Online Poker Anbieter. Echte und angebliche Experten geben vermeintlich hindertprozentige Tipps und Ratschläge - und am Ende weiß doch niemand mehr, was zu tun ist! Game resources hat den Überblick behalten und die zehn wichtigsten Regeln für Gamer zusammengestellt:

1. Beim Setzen variieren
Mitspieler sehen zwar nicht Ihre Karten, sehr wohl aber, wie Sie setzen. Pokerprofis beobachten ganz genau, wann wer wie viel setzt oder nicht. Gehen Sie beispielsweise über mehrere Runden nur mit, statt zu erhöhen, wird das sofort registriert - und Ihre Taktik durchschaut. Es ist daher sinnvoller, beim Setzen abzuwechseln.

2. All-Ins klug einsetzen
"Geh auf's Ganze": Mit dieser Einstellung gehen Pokerneulinge oft ans Werk und verkennen dabei, dass Poker mehr ist als ein bloßes Glücksspiel. Deswegen sollten All-Ins gerade am Anfang nicht kopflos eingesetzt werden, da man seinen Gegnern sonst zeigt, dass man keine Strategie hat.

3. Auch mal aussteigen
Ist Ihr Startblatt nicht besonders vielversprechend, sollten Sie auch mal aus einer Runde aussteigen. Achtung: Ein Ass am Anfang kann trügerisch sein, wenn es nur von schwachen Karten begleitet wird, sollte man sich auch hier nicht verleiten lassen...

4. Stark auftreten
Im Gegenteil dazu darf jedoch auch keine falsche Bescheidenheit an den Tag gelegt werden: Wer gute Karten hat, sollte diese auch nutzen und erhöhen. So werden Gegner dazu gedrängt, früh auszusteigen.

5. Mitspieler im Auge behalten
Klar, die eigenen Karten sind wichtig - aber welches Blatt könnte der Gegner haben? Wer diese Überlegung beim Poker auslässt, handelt grob fahrlässig und reduziert seine Chancen auf einen Sieg!

6. Im Zweifel ablegen
Auch wenn Risikofreudige gegen diese Regel protestieren: Im Zweifelsfall ist es besser, ein gutes Blatt wegzuwerfen, als zu viel zu spielen.

7. Spielposition ausnutzen
Zentral für einen Erfolg beim Pokern kann außerdem die Reihenfolge der Spieler sein. Grundsätzlich ist es von Vorteil, erst so spät wie möglich entscheiden zu müssen. Der Dealer hat deswegen immer einen Vorteil, da er erst das Verhalten aller anderen Gamer beobachten kann, bevor er selbst (re-)agiert.

8. Dem Online-Bluff widerstehen
Bluffen gehört zum Poker dazu, allerdings weitaus weniger häufig als allgemein angenommen. Doch gerade beim Online Poker ist die Gefahr groß, sich zum Bluffen verleiten zu lassen - schließlich sieht einem niemand ins Gesicht. Dennoch: Vorsicht beim Tricksen!

9. Vorteile des Online-Pokers nutzen
Bei vielen Onlinepoker Anbietern kann man die Farbe des Kartendecks variieren und so jeder Kartenart (Karo, Herz, Pik, Kreuz) eine eigene Farbe geben. Dies vermeidet Verwechslungen und ist daher zu empfehlen!

10. Pausen einlegen
Poker erfordert eben nicht nur Glück, sondern auch Konzentration und Disziplin. Nach einiger Zeit werden diese aber ganz automatisch weniger - deswegen gönnen Sie sich ab und an auch eine Pause vom Spielen!

Schau' mir in die Augen: One-on-one Poker

Montag, 10. August 2009
Pokern mit nur einem Gegenspieler - das ist das Prinzip des One-on-one Pokers, der für verschiedene Pokervarianten angeboten wird. Dazu zählen:

- Texas Hold'em

- 7 Card Stud und 5 Card Stud

- Omaha Hi und Omaha Hi-Lo

Wie auch beim regulären Poker mit mehr als zwei Gamern besteht das Ziel des Spiels, die beste Hand zu erringen und damit den Pot zu gewinnen. Prinzipielle gelten genau dieselben Regeln beim One-on-one Poker, mit den folgenden Ausnahmen:

- Die Anzahl der Spieler ist auf zwei beschränkt.

- Für die Wettrunden gibt es keine Limits.

- Teilnehmer werden informiert, wenn das Buy-in-Limit groß genug ist.

Verrückte Ananas: Crazy Pineapple Poker

Sonntag, 12. Juli 2009
Crazy Pineapple (zu deutsch: "Verrückte Ananas") ist eine Variante von Poker Hold'em. Im Gegensatz zum "normalen" Hold'em müssen die Spieler jedoch nach dem Flop eine Karte aussortieren und haben insgesamt drei Pocket Cards.

Pocket Cards werden die aufgedeckten Karten genannt, von denen jeder Spieler drei Karten erhält. Im Rahmen der ersten Wettrunde wird der Flop bestehend aus drei Community Cards offen auf den Tisch gelegt. Bei der zweiten Wettrunde sind alle Gamer verpflichtet, eine Pocket Card auszusortieren, während der Dealer eine weitere Karte neben den Flop legt. In der folgenden Wettrunde wird mit dem sogenannten "River" die letzte Karte offen gelegt. Zwischen den im Spiel verbliebenden Pokerspielern kommt es nun zum Showdown.

In der Endrunde beim Crazy Pineapple sind folgende Karten relevant: Entwedet alle fünf Karten, die verbliebenen zwei Pocket Cards plus drei Community Cards oder eine Pocket Karte und vier Gemeinschaftskarten.

Offen und verdeckt: Seven Card Stud

Montag, 15. Juni 2009
Zu den am weitesten verbreiteten Pokerspielen gehört neben Texas Hold'em und Omaha Hold'em Seven Card Stud. Es ist wesentlich beliebter als das Five Card Stud (siehe http://blog.game-resources.com/archives/53-Klassiker-des-offenen-Pokers-Der-Five-Card-Stud.html), obwohl es auf diesem beruht.

Für diese Pokervariante wird ein Spielset mit 52 Blatt benutzt, von denen jeder Spieler bis zu sieben Stück erhält. Teilnehmen können bis zu neun Gamer. Das Ziel des Spiel ist es wie bei allen anderen Pokerarten auch, eine möglichst hohe Kombination zu bekommen.

Nachdem der Einsatz erfolgt ist ("Ante"), bekommen die Spieler jeweils zwei verdeckte Karten - die sogenannten Hole Cards - und eine offene Karte, die auch "Door" genannt wird. Derjenige Gamer, der die niedrigste offene Karte hat, darf mit der Wettrunde beginnen und muss einen Einsatz in die Runde bringen, der mindestens der Höhe des Ante entspricht. Der Einsatz kann um bis zu dreimal gesteigert werden.

In der zweiten Wettrunde erhalten die Spieler eine zweite offene Karte; nun beginnt derjenige mit der höchsten Kombination der "doors". Es folgen nach demselben Schema zwei weitere Wettrunden, bei denen die Pokerspieler ebenfalls je eine offene Karte bekommen. Alle Spieler, die nach der vierten Runde noch im Spiel sind, erhalten nun eine letzte Karte. Somit besitzt jeder Gamer vier verdeckte und drei offene Karten. Der Spieler mit der höchsten Hand gewinnt und erhält den Pot.

Omaha Hold'em - viel Poker-Action garantiert!

Montag, 11. Mai 2009
Auch wenn das Spiel Texas Hold'em nach wie vor die beliebteste Pokervariante bleibt, ist auch die Version Omaha Hold'em weit verbreitet. Schon seit den 1980er-Jahren wird sie bei der World Series of Poker (WSOP) gespielt, auch in Kasinos und Online Game Portalen können Gamer diese Variante spielen. Omaha Hold'em gilt als actiongeladen, weshalb viele Profis diese Version besonders gern spielen.

Grundsätzlich entsprechen die Regeln von Omaha Hold'em denen von Texas Hold'em, da es aus ihm hervorgegangen ist. Ein Unterschied ist jedoch, dass alle Spieler vier Karten bekommen. Die sogenannte Omaha-Hand besteht aus drei Gemeinschaftskarten (von denen es insgesamt fünf gibt) sowie zwei (von vier) Spielerkarten.

Vom Ablauf her unterscheiden sich Texas Hold'em und Omaha Hold'em nicht; in der Regel wird mit Pot Limit gespielt. Weil die Zahl der Kartenkombination, die ein Spieler bilden kann, bei dieser Pokervariante höher ist, stehen die Chancen auf eine gute Hand wesentlich besser. Diese Eigenschaft hat dem Game auch den Name "Spiel der Nuts" eingebracht, das heißt der besten Hände in Bezug auf die Community Cards (Gemeinschaftskarten).

Aufgrund der höheren Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten gibt es beim Omaha Hold'em in der Regel auch mehr Chancen auf Draws. Im Gegensatz zu Texas Hold'em ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Flop die beste Hand zu erhalten, beim Omaha Hold'em relativ gering.

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