Poker-Blogger und abgemahnt?

Dienstag, 4. Mai 2010
Dann heisst es ruhig bleiben. Es ist keineswegs gesagt, dass Du dann gleich zahlen musst. Prüfe erst, ob die Abmahnung, die Du erhalten hast, auch berechtigt ist. Hier ein allgemeiner 10-Punkte-Plan, den man unbedingt nach einer Abmahnung durchgehen sollte:

1.
Eingangsdatum checken und festhalten

2.
Art der Zustellung festhalten

3.
Ist die Zustellungsadresse und der Name/Firmenname korrekt?

4.
Ist der Abmahner ein Konkurrent?

5.
Feststellung des Abmahnungsinhalts

6.
Festhalten der Frist für Abgabe der Unterlassungserklärung

7.
Ist die Abmahnung berechtigt, wie hoch sind die Kosten?

8.
Unterlassungserklärung prüfen

9.
Abmahnanwalt oder Abmahnfall in Google eingeben und prüfen, wer betroffen ist
und wie die anderen bereits reagiert haben

10.
Anwaltsberatung anfragen und ggfs. einholen

Eine Anwaltskanzlei, die sich spezialisiert hat auf Abmahnungen oder sogar auf einen konkreten Abmahnungsfall, findet man in Google oder in einem der zahlreichen Online-Kanzleiverzeichnissen oder Blogs zum Thema Recht (etwa auf diesem Anwaltskanzlei-Bewertungsportal, im Anwaltsregister oder auf Jura-Blogs).

Auch blog.games-resources.com ist gegen Abmahner, die nur Abkassieren wollen. Durch abmahnende Anwaltskanzleien, die Abmahnen ausschliesslich als Geschäftsmodell einsetzen, ist das Internet mit seiner Angebotsvielfalt gefährdet.

Polizei knackt "Poker-Ring"

Freitag, 27. November 2009
Jeder hat das Recht, Poker zu spielen. Zumindest sollte man das meinen. Doch eine bizarre Geschichte aus Zypern scheint dieses Gesetz zu widerlegen: Dort verhaftete die Polizei nämlich gleich 42 Frauen, die sich zum Pokern in einem privaten Anwesen getroffen hatten.

Informationen von pokernews.com zufolge hatten sich die Frauen im Alter zwischen 75 und 95 Jahren regelmäßig getroffen, um mit ein bisschen Wetteinsatz Poker zu spielen. Bis das Kaffeekränzchen von einem Anwohner nicht länger geduldet und der Polizei gemeldet wurde.

Diese beschlagnahmte sämtliche Spielkarten und Pokerchips und nahm die Damen mit aufs Revier. Nach einem kurzen Verhör, der Aufnahme der Daten und dem Verhängen einer Geldstrafe wurden diese aber schon bald wieder auf freien Fuß gelassen.

Die Pokerwelt ist zugleich amüsiert und schockiert: Als ob es auf der Insel keine anderen Probleme gäbe...

Höchster Pot in Online Poker Geschichte vergeben

Samstag, 21. November 2009
Es ist der höchste Pot, der beim Online Poker jemals erzielt wurde: Patrik Antonius heißt der Gewinner von knapp 880.000 US-Dollar. Damit knackte er den bisherigen Rekord von etwas mehr als 700.000 US-Dollar, der beim Online Pot Limit Omaha erzielt wurde.

Das Mitglied des Team Full Tilt Poker Antonius hatte es mit dem schwedischen Gamer "Isildur1" aufgenommen. Gleich an vier $500/$1000 Omaha-Tischen spielten die beiden Pokerfanatiker und lieferten sich einen heftigen Schlagabtausch. Schnell erhöhte sich der Pot auf einen sechsstelligen Betrag, bis er schließlich das Rekordniveau von 878.958,50 US-Dollar erreichte.

Der Betrag toppt den bisherigen Rekord von 702.925 US-Dollar, der zwischen Ilari Sahamies und Dwan gespielt worden war. Gleichzeitig übertrifft er den höchsten Pot, der in sämtlichen Online Poker Varianten erzielt wurde. Hier ging es um 723.938 US-Dollar zwischen Dwan und Di Dang. Bei dieser Summe waren Holdem Matches gespielt worden.

WOSP-Sieger: "Werde weiter online pokern"

Sonntag, 15. November 2009
Er ist erst 21 Jahre alt und seit kurzem um stolze acht Millionen US-Dollar reicher: Joseph Cada heißt der neue Weltmeister der Pokerweltmeisterschaft. In einem packenden Finale in Las Vegas setzte sich Cada gegen Darvin Moon durch, der in der Pokerszene bislang eher unbekannt war.

Genau 8.547.042 US-Dollar kassierte der aus Shelby stammende Pokerspieler nach dem Finale der World Series of Poker (WSOP) und vervielfachte das Stargeld von 10.000 Dollar auf dramatische Weise. Er setzt den Trend zu immer jüngeren Siegern in der Gamer-Szene fort und setzt sogar noch einen drauf: Denn der dänische Vorjahressieger Peter Eastgate war immerhin 22, als er die WSOP für sich entschied.

In insgesamt 57 Partien des Poker-Klassikers "Texas Hold'em" konnte sich Cada durchsetzen, für das Finale im Rio All-Suite Hotel in Las Vegas qualifizieren und den Titel schließlich mit nach Hause nehmen.

Am Wettbewerb hatten insgesamt knapp 6.500 Gamer aus aller Welt teilgenommen, doch schon im Juli begrenzte sich das Feld der Übriggebliebenen auf neun Pokerstars. Die Runde war eine bunte Mischung aus erfahrenen Pokerpros, gescheiterten Investmentmanagern und Holzfällern wie Moon, der es schließlich sogar ins Finale schaffte. Völlig unbeeindruckt von dem ganzen Rummel gab dieser trotz seines überraschenden Erfolges bekannt: "Ich habe keine Lust mich zu binden, durch die Welt zu fliegen und keine Zeit mehr zu haben."

Etwas aufgeregter waren dagegen die Pokerfans, die ein packendes Finale voller spannenden Twists und wechselndem Glück sahen. War Moon die ersten dreißig Minuten klarer Chip-Leader, riss Cada - der schon in den Runden davor kurz vor dem Scheitern stand - das Ruder rum und entschied schließlich das Spiel für sich. Aber auch der Gewinner bewertete den Erfolg nicht über: Er gab bekannt, weiterhin von Montag bis Samstag online pokern zu wollen und am Sonntag Turniere zu spielen.

ORF startet Pokerformat

Samstag, 24. Oktober 2009
Poker hat nichts von seiner Attraktivität verloren - ganz im Gegenteil. Mit der Sendung "Tisch 8" bringt jetzt auch der österreichische Fernsehsender ORF eine Pokersendung auf den Markt. Ab dem 11. November 2009 werden immer mittwochabends um 00:20 sechs Pokerspieler gegen zwei prominente Persönlichkeiten antreten. Gespielt wird dabei die Variante "Texas Hold'em". Dem Sieger, der beim Finale am 09. Dezember gekürt wird, winkt ein Ticket zur Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas. Er muss sich zuvor in der Vorrunde durchgesetzt haben.

Das beliebte Kartenspiel schafft mit der Sendung den Sprung ins öffentlich-rechtliche Fernsehen. Ob ein ähnliches Format auch bei ARD, ZDF oder den dritten Programmen geplant ist, ist nicht bekannt. Bei Erfolg dürfte man auf deutscher Seite aber sicherlich etwas genauer auf die Alpenrepublik schauen...

Frisch gekürt: Der Poker-Europameister

Freitag, 16. Oktober 2009
Neuer Europameister im Texas-Hold'em Poker ist: Martin Kabrhel (26). Der Tscheche gewann im Finale gegen den Schweizer Besim Hot, nach einem mehr als siebenstündigen Pokermarathon. Kabrhel ist damit Sieger der 20. Poker-EM, die im Grand Casino Baden ausgetragen wurde.

Insgesamt waren die Gamer zehn Tage zusammen gekommen, die um das Preisgeld in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro konkurrierten. Der Sieger sicherte sich knapp 200.000 Euro.

Das Faszinierende an dem frisch gekürten Europameister: Kabrhel hat erst vor einem Jahr mit dem Pokern angefangen. Zuerst hat er beim Online Poker "geübt", sich danach aber mehr und mehr an Liveturnieren beteiligt. Dort herrsche eine besonders spannende Atmosphäre, gab der Sieger zu Protokoll. Sein Gegenüber im Finale ist dagegen schon etwas länger im Geschäft. Seit mehr als zwanzig Jahren ist der mittlerweile 42-jährige Hot im Geschäft. Immerhin war er der Schweizer Teamkapitän beim Nations Cup.

Und so konnte die Schweiz immerhin einen Sieg davontragen: Denn in der Nationenwertung gewannen die Eidgenossen gegen Russland und Finnland. Als Stargast war übrigens auch Boris Becker nach Baden gereist.

Pokern: Die zehn wichtigsten Tipps

Samstag, 10. Oktober 2009
Die Liste der Pokerbücher ist mittlerweile genauso lang wie die der Online Poker Anbieter. Echte und angebliche Experten geben vermeintlich hindertprozentige Tipps und Ratschläge - und am Ende weiß doch niemand mehr, was zu tun ist! Game resources hat den Überblick behalten und die zehn wichtigsten Regeln für Gamer zusammengestellt:

1. Beim Setzen variieren
Mitspieler sehen zwar nicht Ihre Karten, sehr wohl aber, wie Sie setzen. Pokerprofis beobachten ganz genau, wann wer wie viel setzt oder nicht. Gehen Sie beispielsweise über mehrere Runden nur mit, statt zu erhöhen, wird das sofort registriert - und Ihre Taktik durchschaut. Es ist daher sinnvoller, beim Setzen abzuwechseln.

2. All-Ins klug einsetzen
"Geh auf's Ganze": Mit dieser Einstellung gehen Pokerneulinge oft ans Werk und verkennen dabei, dass Poker mehr ist als ein bloßes Glücksspiel. Deswegen sollten All-Ins gerade am Anfang nicht kopflos eingesetzt werden, da man seinen Gegnern sonst zeigt, dass man keine Strategie hat.

3. Auch mal aussteigen
Ist Ihr Startblatt nicht besonders vielversprechend, sollten Sie auch mal aus einer Runde aussteigen. Achtung: Ein Ass am Anfang kann trügerisch sein, wenn es nur von schwachen Karten begleitet wird, sollte man sich auch hier nicht verleiten lassen...

4. Stark auftreten
Im Gegenteil dazu darf jedoch auch keine falsche Bescheidenheit an den Tag gelegt werden: Wer gute Karten hat, sollte diese auch nutzen und erhöhen. So werden Gegner dazu gedrängt, früh auszusteigen.

5. Mitspieler im Auge behalten
Klar, die eigenen Karten sind wichtig - aber welches Blatt könnte der Gegner haben? Wer diese Überlegung beim Poker auslässt, handelt grob fahrlässig und reduziert seine Chancen auf einen Sieg!

6. Im Zweifel ablegen
Auch wenn Risikofreudige gegen diese Regel protestieren: Im Zweifelsfall ist es besser, ein gutes Blatt wegzuwerfen, als zu viel zu spielen.

7. Spielposition ausnutzen
Zentral für einen Erfolg beim Pokern kann außerdem die Reihenfolge der Spieler sein. Grundsätzlich ist es von Vorteil, erst so spät wie möglich entscheiden zu müssen. Der Dealer hat deswegen immer einen Vorteil, da er erst das Verhalten aller anderen Gamer beobachten kann, bevor er selbst (re-)agiert.

8. Dem Online-Bluff widerstehen
Bluffen gehört zum Poker dazu, allerdings weitaus weniger häufig als allgemein angenommen. Doch gerade beim Online Poker ist die Gefahr groß, sich zum Bluffen verleiten zu lassen - schließlich sieht einem niemand ins Gesicht. Dennoch: Vorsicht beim Tricksen!

9. Vorteile des Online-Pokers nutzen
Bei vielen Onlinepoker Anbietern kann man die Farbe des Kartendecks variieren und so jeder Kartenart (Karo, Herz, Pik, Kreuz) eine eigene Farbe geben. Dies vermeidet Verwechslungen und ist daher zu empfehlen!

10. Pausen einlegen
Poker erfordert eben nicht nur Glück, sondern auch Konzentration und Disziplin. Nach einiger Zeit werden diese aber ganz automatisch weniger - deswegen gönnen Sie sich ab und an auch eine Pause vom Spielen!

"Casino-Triathlon" in Bad Homburg

Samstag, 3. Oktober 2009
Kasino ist Sport - das steht eigentlich schon längst fest. Wer daran allerdings noch Zweifel hatte, sollte sie spätestens nach dieser Nachricht über Bord werfen: Denn das Kasino Bad Homburg wird am 8. Oktober den 1. "Casino-Triathlon" veranstalten. Die drei sportlichen Disziplinen sind dabei Roulette, Poker und Black Jack. Insgesamt wird ein Preisgeld von 6.000 Euro ausgeschüttet.

Zu Beginn wird jeder Gamer Spieljetons im Wert von 1.000 Euro erhalten, die er dann in den drei Spielen möglichst reichhaltig vermehrt. Gewinne und Verluste werden schlussendlich addiert, um so die Gold-, Silber- und Bronzemedaillengewinner zu ermitteln.

Der Sieger erhält 3.000 Euro, die folgenden Plätze 2.000 bzw. 1.000 Euro. Dazu erhalten die "Etappensieger", d.h. die jeweils besten Spieler bei den einzelnen Disziplinen, ebenfalls einen Preis.

Weitere Infos gibt es unter http://www.casino-bad-homburg.de.

Der Topf des Jungen: Der Jackpot

Freitag, 25. September 2009
In die Pokerwelt ist es schon längst eingezogen und auch bei anderen Spielarten macht es immer wieder von sich reden: Aber woher kommt eigentlich das Wort "Jackpot"?

Der Begriff findet seinen Ursprung tatsächlich im Pokerspiel. Das Wort setzt sich nämlich aus "Jack" und "pot" zusammen. Während "Jack" im Englischen den Bube in einem Kartenspiel bezeichnet, steht "pot" für Topf. Der Begriff setzte sich im Anschluss mehr und mehr auch in anderen Bereichen des Glücksspiels durch.

Beim Draw Poker stellt der Jackpot eine Variante der Eröffnung dar. Bevor mit dem eigentlichen Spiel begonnen wird, sammeln die Spieler ihre Einsätze in der Mitte des Pokertisches. Der Spieler, der zwei oder mehr Buben ("Jacks") hat, darf anfangen. Hat keiner der Pokerspieler genügend Buben, verbleiben die Einsätze im Jackpot.

Quelle: sueddeutsche.de

Der Einsatz zählt: Limit Poker

Freitag, 18. September 2009
Beim Poker kommt es nicht nur auf die Variante an, sondern auch auf die Einsätze! Der wohl am meisten gespielte Einsatztyp ist der Limit Poker - deswegen soll er hier vorgestellt werden.

Limit-Tische sind in der Regel durch Zahlen beschriftet, wie beispielsweise "5/10 Omaha" oder "2/4 Texas Hold'em". Bei diesen beiden Pokervarianten gibt die erste Zahl jeweils die Einsatzhöhe der ersten Setzunden an, die zweite Zahl seht für die letzten beiden Runden. Beim Seven Card Stud bezeichnet die zweite Zahl die Einsatzhöhe für die letzten drei Runden.

Um die Theorie etwas verständlicher machen, hier ein praktisches Beispiel: Heißt das Spiel 2/4-Limit Hold'em, müssen die Gamer in den ersten beiden Spielrunden zwei Chips setzen, in den letzten beiden vier. Das hat zur Folge, dass die Spieler in der ersten Runde den Big Blind von zwei Chips einsetzen ("Call"), erhöhen (dazu muss die Höhe der vorangegangenen Einsatzes erreicht und dann noch mal um zwei Chips erhöht werden), oder passen. Die erste Erhöhung kostet den Spieler also vier Chips (2 für den Big Blind, 2 für die Erhöhung).

Schau' mir in die Augen: One-on-one Poker

Montag, 10. August 2009
Pokern mit nur einem Gegenspieler - das ist das Prinzip des One-on-one Pokers, der für verschiedene Pokervarianten angeboten wird. Dazu zählen:

- Texas Hold'em

- 7 Card Stud und 5 Card Stud

- Omaha Hi und Omaha Hi-Lo

Wie auch beim regulären Poker mit mehr als zwei Gamern besteht das Ziel des Spiels, die beste Hand zu erringen und damit den Pot zu gewinnen. Prinzipielle gelten genau dieselben Regeln beim One-on-one Poker, mit den folgenden Ausnahmen:

- Die Anzahl der Spieler ist auf zwei beschränkt.

- Für die Wettrunden gibt es keine Limits.

- Teilnehmer werden informiert, wenn das Buy-in-Limit groß genug ist.

Gaming, aber flott: Speedpoker

Sonntag, 26. Juli 2009
Beim Poker wird häufig viel überlegt, gezögert, hingehalten und wieder überlegt. Um den Verzögerungstaktiken ein Ende zu bereiten, wird bei manchen Pokerturnieren "Speedpoker" gespielt. Grundsätzlich lassen sich die Regeln des schnellen Pokers auf alle Varianten anwenden, durchgesetzt hat es sich bislang nur bei Texas Hold'em. Allerdings handelt es sich auch noch um eine relativ junge Entwicklung, die sich möglicherweise auf andere Spielversionen überträgt.

Zu den Grundregeln des Speedpoker gehört, dass jeder Spieler für seinen Spielzug nur 15 Sekunden Zeit hat. Ist diese Zeit abgelaufen, ohne dass der Spieler seine Hand gespielt hat, wird die Hand gepasst oder geschoben. Manche Turniere gewähren den Gamern eine einmalige Extrazeit von 30 Sekunden, die beliebig eingesetzt werden darf. Sie wird mit dem sogenannten "Time Breaker Button" vom Spieler angekündigt.

Wenn der Flush nichts zählt: Razz Poker

Sonntag, 26. Juli 2009
Grundsätzlich gewinnt beim Poker derjenige Spieler mit der besten Hand. Diese Grundlege wird beim Razz Poker ins Gegenteil gekehrt - hier gewinnt der Gamer mit der niedrigsten Hand. Das Ass hat dabei den niedrigsten Wert; Straights und Flushs zählen nicht.

Nachdem alle Spieler gesetzt haben, beginnt Razz Poker damit, dass jeder zwei verdeckte sowie eine offene Karte erhält. Nun darf derjenige Gamer zuerst das sogenannte Bring-In setzen, der die höchste offene Karte besitzt (im Zweifelsfall entscheidet darüber die Farbe in der Reihenfolge Pik-Herz-Karo-Kreuz).

Ist die erste Setzrunde beendet, erhalten die Spieler eine weitere offene Karte, sodass sie insgesamt vier Karten besitzen ("Forth Street"). Dieser Ablauf wiederholft sich bis zur fünften Setzrunde, bevor es zum Showdown kommt.

Wie bereits erwähnt, gewinnt derjenige mit der niedrigsten Kartenkombination den Pot, wobei das Ass die niedrigste Karte darstellt.

Verrückte Ananas: Crazy Pineapple Poker

Sonntag, 12. Juli 2009
Crazy Pineapple (zu deutsch: "Verrückte Ananas") ist eine Variante von Poker Hold'em. Im Gegensatz zum "normalen" Hold'em müssen die Spieler jedoch nach dem Flop eine Karte aussortieren und haben insgesamt drei Pocket Cards.

Pocket Cards werden die aufgedeckten Karten genannt, von denen jeder Spieler drei Karten erhält. Im Rahmen der ersten Wettrunde wird der Flop bestehend aus drei Community Cards offen auf den Tisch gelegt. Bei der zweiten Wettrunde sind alle Gamer verpflichtet, eine Pocket Card auszusortieren, während der Dealer eine weitere Karte neben den Flop legt. In der folgenden Wettrunde wird mit dem sogenannten "River" die letzte Karte offen gelegt. Zwischen den im Spiel verbliebenden Pokerspielern kommt es nun zum Showdown.

In der Endrunde beim Crazy Pineapple sind folgende Karten relevant: Entwedet alle fünf Karten, die verbliebenen zwei Pocket Cards plus drei Community Cards oder eine Pocket Karte und vier Gemeinschaftskarten.

Gamer gegen Kasino: Tropical Stud Poker

Sonntag, 21. Juni 2009
Neben dem Five Card Stud (http://blog.game-resources.com/archives/53-Klassiker-des-offenen-Pokers-Der-Five-Card-Stud.html) und dem wesentlich verbreiteteren Seven Card Stud (http://blog.game-resources.com/archives/55-Offen-und-verdeckt-Seven-Card-Stud.html) gibt es eine weitere Variante des Stud Pokers: der Tropical Stud (manchmal auch Oasis Stud oder Caribbean Stud genannt). Gegner des einzelnen Gamer sind hier nicht die anderen Teilnehmer, sondern die Spielbank.

Für das Spiel wird ein französisches Kartenset à 52 Blatt verwendet. Anfangs setzen alle Teilnehmer einen Einsatz, der sich zwischen dem vom Kasino festgelegten Minimum und Maximum (meist eine Spanne von 5-200€) bewegt und auf das "Ante"-Feld gelegt wird. Nun begintt das Spiel und der Croupier teilt jedem Spieler fünf Karten aus. Er selbst gibt sich ebenfalls fünf Karten, von denen eine offen ist.

Nach der Prüfung der Karten entscheidet der Gamer, ob er aus dem Spiel aussteigen oder weiterspielen möchte. Im ersten Fall ("fold") wird der Einsatz eingezogen, im letzteren muss der Spieler das Doppelte des bisherigen Einsatzes einbringen. In der Regel ist es außerdem möglich, gegen eine bestimmte Bezahlung eine Karte zu tauschen.

Jetzt deckt der Croupier seine Karten auf. Nur wenn er eine Pokerkombination hat, die den Rang eines Ass-Königs besitzt, verbleibt er im Spiel. Ist dies nicht der Fall, erhalten alle noch verbliebenen Spieler einen Gewinn in Höhe ihres ursprünglichen Einsatzes. Kann sich der Croupier jedoch qualifizieren und hat im Vergleich mit dem Spieler ein höheres Blatt, erhält die Spielbank sämtliche Einsätze. Hat der Spieler ein höheres Blatt, so wird sein Einsatz nach bestimmten, vom Kasino festgelegten Auszahlungsregeln zurückerstattet.

Klassiker des offenen Pokers: Der Five Card Stud

Mittwoch, 10. Juni 2009
Der Überbegriff Stud Poker beschreibt alle Varianten des Pokerspiels, bei denen die Spieler sowohl verdeckte ("hole cards") als auch offene Karten erhalten. Die gängigsten Spiele innerhalb dieser Kategorie sind der sogenannte Tropical Stud, Five Card Stud und Seven Card Stud.

Die klassische Variante des offenen Pokerspiels ist der Five Card Stud, der deswegen manchmal auch als Stud Poker bezeichnet wird (obwohl dies eigentlich der Oberbegriff ist). Während diese Variante früher weit verbreitet war, wird sie in Kasinos heute kaum noch angeboten. Bei diesem Spiel erhalten die Gamer nach dem Setzen jeweils eine offene und eine verdeckte Karte, im Anschluss folgt die erste Spielrunde. Auch die folgenden drei Karten werden offen ausgegeben und jeweils mit einer Wettrunde gespielt. Die verbliebenen Spieler haben am Ende also fünf Karten, von denen vier aufgedeckt sind.

Beim Showdown wird schließlich die Hole Card aufgedeckt und derjenige Spieler, der das beste Blatt aufweisen kann, hat gewonnen. In der Regel können die Einsätze nur nach dem vorab festgesetzten Betrag aufstocken (sogenanntes Fixed Limit).

Omaha Hold'em - viel Poker-Action garantiert!

Montag, 11. Mai 2009
Auch wenn das Spiel Texas Hold'em nach wie vor die beliebteste Pokervariante bleibt, ist auch die Version Omaha Hold'em weit verbreitet. Schon seit den 1980er-Jahren wird sie bei der World Series of Poker (WSOP) gespielt, auch in Kasinos und Online Game Portalen können Gamer diese Variante spielen. Omaha Hold'em gilt als actiongeladen, weshalb viele Profis diese Version besonders gern spielen.

Grundsätzlich entsprechen die Regeln von Omaha Hold'em denen von Texas Hold'em, da es aus ihm hervorgegangen ist. Ein Unterschied ist jedoch, dass alle Spieler vier Karten bekommen. Die sogenannte Omaha-Hand besteht aus drei Gemeinschaftskarten (von denen es insgesamt fünf gibt) sowie zwei (von vier) Spielerkarten.

Vom Ablauf her unterscheiden sich Texas Hold'em und Omaha Hold'em nicht; in der Regel wird mit Pot Limit gespielt. Weil die Zahl der Kartenkombination, die ein Spieler bilden kann, bei dieser Pokervariante höher ist, stehen die Chancen auf eine gute Hand wesentlich besser. Diese Eigenschaft hat dem Game auch den Name "Spiel der Nuts" eingebracht, das heißt der besten Hände in Bezug auf die Community Cards (Gemeinschaftskarten).

Aufgrund der höheren Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten gibt es beim Omaha Hold'em in der Regel auch mehr Chancen auf Draws. Im Gegensatz zu Texas Hold'em ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Flop die beste Hand zu erhalten, beim Omaha Hold'em relativ gering.

Beliebt und einfach: Poker Hold'em

Sonntag, 3. Mai 2009
Eine der Grundkategorien des Pokerspiels stellt die Variante Hold’em dar. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Spieler am Anfang einer Spielrunde sogenannte Hole Cards erhalten. Diese Karten können nur vom Gamer eingesehen und damit auch genutzt werden. Neben den Hole Cards werden zusätzlich Gemeinschaftskarten – auch Board Cards oder Community Cards genannt – verteilt. Diese Karten können von allen Spielern genutzt werden, um eine Hand zu bilden.

Innerhalb des Hold’em Spiels gibt es wiederum unterschiedliche Varianten. Die zurzeit weitaus beliebteste Pokervariante ist das Texas Hold’em. Sie hat Eingang in viele Online Poker Rooms und Kasinos gefunden; auch privat wird hauptsächlich diese Variante gespielt. Vor allem ihre relativ einfach und schnell begreifbaren Regeln machen sie für Anfänger besonders beliebt. Dennoch dauert es häufig sehr lange, bis man ein hohes Spielniveau erreicht. Bekannt ist darüber hinaus das Omaha Hold’em, das sehr viele Ähnlichkeiten zu Texas Hold’em aufweist.

Poker - so unterscheiden sich die Spielvarianten

Montag, 27. April 2009
Worin unterscheiden sich eigentlich grundsätzlich die vielen Varianten des Pokerspiels? Prinzipiell lassen sich fünf „Stellschrauben“ ausmachen, an denen „gedreht“ werden kann, um das Pokerspiel zu variieren. Zu den Kriterien gehören:

1. Sonderregeln: Viele Gamer einigen sich während des Spiels auf eine oder mehrere Regeln, die von den regulären Pokerregeln abweichen. Akzeptieren alle Spieler den eingebrachten Vorschlag zu einer Regeländerung, wird diese auch durchgesetzt und für den Rest des Spiels beibehalten.

2. Art des Spiels: Im Allgemeinen wird zwischen drei Grundrichtungen des Kartenpokers unterschieden, und zwar Hold’em, Stud Poker und Draw Poker. game-resources.com stellt diese Pokerarten online vor und verrät Tipps, Tricks und Eigenheiten der Spiele.

3. Struktur des Blinds: Die Blind-Struktur bestimmt die Einsatzeinheiten beim Pokern.

4. Wertung: Hierbei geht es darum, welche Kartenkombination tatsächlich als die höchste angesehen wird. Gängig ist die High-Variante, in der die beste Hand aus dem Royal Flush besteht. Das Gegenstück dazu ist die Lowball-Variante, in der das Ass die niedrigste Karte darstellt.

5. Setzstruktur: Durch sie werden die Höhe des Einsatzes sowie die Möglichkeit der Erhöhung geregelt. Wie die Variante „No Limit“ bereits andeutet, darf hier zu jeder Zeit all in gegangen werden, das heißt, sämtliche Chips dürfen gesetzt werden.

Bei diesen Kategorien handelt es sich aber nur um grobe Unterteilungsmuster. Durch die Vielzahl an Kasinos, Online Poker Portalen und Spielangeboten hat sich eine breite Palette an unterschiedlichen Pokervarianten und Spielweisen herausgebildet. Kennt man jedoch die grundlegenden Regeln von Poker, so lassen sich die Abweichungen und Änderungen recht schnell erlernen.

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