Die Grundlage: Five Card Draw Poker

Sonntag, 28. Juni 2009
Neben Hold'em und Stud Poker ist Draw Poker die dritte große Kategorie der Pokervarianten. Allerdings wurde sie hauptsächlich früher gespielt, mittlerweile ist sie kaum noch verbreitet.

Unter die Kategorie des Draw Poker fallen sämtliche Spielvarianten, bei denen die Spieler mit normalerweise fünf Karten eine Hand bilden muss. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, einen Kartentausch vorzunehmen.

Das bekannteste und vermutlich auch älteste Spiel, das zur Draw Kategorie gehört, ist der Five Card Draw. Es wird mit 52 Karten gespielt. Wie bei anderen Pokervarianten auch, wird zu Beginn von jedem Spieler der Grundeinsatz eingefordert.

In der ersten Runde erhalten zunächst alle Teilnehmer fünf verdeckte Karten. Innerhalb der ersten Wettrunde wird dann reihum gewettet bzw. weitergegeben ("check"), ohne einen Einsatz zu tätigen. Hat ein Gamer den ersten Einsatz gewettet, können die anderen Spieler nur noch reagieren, indem sie selbst mindestens den gleichen Betrag einzahlen oder aussteigen.

Ist die erste Wettrunde beendet, geht es an den Kartentausch, den sogenannten Draw. In der Regel können bis zu vier Karten getauscht werden, indem die alten Karten verdeckt auf den Tisch gelegt und die neuen vom Stapel der restlichen Karten abgehoben werden. Selbst wenn die neuen Karten schlechter sind als die vorherigen, ist es den Spielern nicht gestattet, die abgelegten Karten zurückzuholen. Die aussortierten Karten werden auch nicht zum restlichen Stapel dazugelegt, sondern schlicht aussortiert.

Nach dem Kartentausch folgt die zweite Tauschrunde. Ist bis dahin nur noch ein Spieler im Rennen, hat dieser gewonnen. Andernfalls kommt es zum Showdown, das heißt, die Karten werden offen auf den Tisch gelegt. Derjenige Spieler mit dem besten Blatt hat gewonnen und bekommt den Pot.

Omaha Hold'em - viel Poker-Action garantiert!

Montag, 11. Mai 2009
Auch wenn das Spiel Texas Hold'em nach wie vor die beliebteste Pokervariante bleibt, ist auch die Version Omaha Hold'em weit verbreitet. Schon seit den 1980er-Jahren wird sie bei der World Series of Poker (WSOP) gespielt, auch in Kasinos und Online Game Portalen können Gamer diese Variante spielen. Omaha Hold'em gilt als actiongeladen, weshalb viele Profis diese Version besonders gern spielen.

Grundsätzlich entsprechen die Regeln von Omaha Hold'em denen von Texas Hold'em, da es aus ihm hervorgegangen ist. Ein Unterschied ist jedoch, dass alle Spieler vier Karten bekommen. Die sogenannte Omaha-Hand besteht aus drei Gemeinschaftskarten (von denen es insgesamt fünf gibt) sowie zwei (von vier) Spielerkarten.

Vom Ablauf her unterscheiden sich Texas Hold'em und Omaha Hold'em nicht; in der Regel wird mit Pot Limit gespielt. Weil die Zahl der Kartenkombination, die ein Spieler bilden kann, bei dieser Pokervariante höher ist, stehen die Chancen auf eine gute Hand wesentlich besser. Diese Eigenschaft hat dem Game auch den Name "Spiel der Nuts" eingebracht, das heißt der besten Hände in Bezug auf die Community Cards (Gemeinschaftskarten).

Aufgrund der höheren Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten gibt es beim Omaha Hold'em in der Regel auch mehr Chancen auf Draws. Im Gegensatz zu Texas Hold'em ist die Wahrscheinlichkeit, auf dem Flop die beste Hand zu erhalten, beim Omaha Hold'em relativ gering.

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