Gamer gegen Kasino: Tropical Stud Poker

Sonntag, 21. Juni 2009
Neben dem Five Card Stud (http://blog.game-resources.com/archives/53-Klassiker-des-offenen-Pokers-Der-Five-Card-Stud.html) und dem wesentlich verbreiteteren Seven Card Stud (http://blog.game-resources.com/archives/55-Offen-und-verdeckt-Seven-Card-Stud.html) gibt es eine weitere Variante des Stud Pokers: der Tropical Stud (manchmal auch Oasis Stud oder Caribbean Stud genannt). Gegner des einzelnen Gamer sind hier nicht die anderen Teilnehmer, sondern die Spielbank.

Für das Spiel wird ein französisches Kartenset à 52 Blatt verwendet. Anfangs setzen alle Teilnehmer einen Einsatz, der sich zwischen dem vom Kasino festgelegten Minimum und Maximum (meist eine Spanne von 5-200€) bewegt und auf das "Ante"-Feld gelegt wird. Nun begintt das Spiel und der Croupier teilt jedem Spieler fünf Karten aus. Er selbst gibt sich ebenfalls fünf Karten, von denen eine offen ist.

Nach der Prüfung der Karten entscheidet der Gamer, ob er aus dem Spiel aussteigen oder weiterspielen möchte. Im ersten Fall ("fold") wird der Einsatz eingezogen, im letzteren muss der Spieler das Doppelte des bisherigen Einsatzes einbringen. In der Regel ist es außerdem möglich, gegen eine bestimmte Bezahlung eine Karte zu tauschen.

Jetzt deckt der Croupier seine Karten auf. Nur wenn er eine Pokerkombination hat, die den Rang eines Ass-Königs besitzt, verbleibt er im Spiel. Ist dies nicht der Fall, erhalten alle noch verbliebenen Spieler einen Gewinn in Höhe ihres ursprünglichen Einsatzes. Kann sich der Croupier jedoch qualifizieren und hat im Vergleich mit dem Spieler ein höheres Blatt, erhält die Spielbank sämtliche Einsätze. Hat der Spieler ein höheres Blatt, so wird sein Einsatz nach bestimmten, vom Kasino festgelegten Auszahlungsregeln zurückerstattet.

Leichtes Spiel mit Easy Poker?

Sonntag, 17. Mai 2009
Zur Gruppe der Hold'em-Variante gehören nicht nur die Varianten Texas Hold'em und Omaha Hold'em, sondern auch der sogenannte "Easy Poker", auch "Let it Ride" genannt. Der größte Unterschied zu den zwei ersten Varianten besteht darin, dass man diese Version nicht bei einem Online Poker Anbieter spielen kann, sondern nur in Kasinos, da die Spieler nicht gegeneinander, sondern gegen die Spielbank spielen.

Für Easy Poker wird ein französisches Kartendeck à 52 Karten verwendet. Im Kasino spielt man es - ähnlich wie Black Jack - an einem runden Tisch, an dem neben den Spielern auch der Dealer (der sogenannte Croupier) sitzt. Die Pokerspieler, von denen es bis zu sieben gibt, nennt man "Pointeure".

Zu Beginn des Spiels werden drei Einsätze auf die sogenannten Setzringe gelegt. Die Einsätze müssen gleich hoch sein und sich innerhalb des vorgegebenen Rahmens bewegen (in der Regel zwischen 5 und 100 Euro). Nachdem der Dealer die Karten an die Gamer verteilt hat, entscheiden diese sich anhand ihrer Karten, ob sie den ersten Einsatz stehen lassen ("let it ride") oder abziehen.

Im Anschluss deckt der Croupier die erste Gemeinschaftskarte ("Common Card") auf und es wird ebenso verfahren wie in Runde eins. Nachdem die zweite Common Card aufgedeckt ist, legen die Spieler ihre Karten offen auf den Tisch. Je nach Blatt erfolgt nun eine Auszahlung, die umso höher ist, je besser das Blatt.

Page delivered in 0.170797 seconds, 65 files included