"Legendary" PC Shooter - wirklich legendär?

Freitag, 26. September 2008
Ende Oktober wird Spark Unlimited seinen zweiten PC-Shooter auf den Markt bringen. Mit "Legendary" können Gamer mystische Fabelwesen in New York treffen - doch macht der Shooter seinem Namen Ehre?

Die Büchse der Pandora - sagenumwobenes Relikt aus der griechischen Mythologie - wird von dem professionellen Halunken Charles Deckard in einem Museum in New York geöffnet. Wie in der Sage bringt diese Öffnung Unheil: Die grässlichsten Fabelwesen der Mythologie bahnen sich ihren Weg in die Stadt. Zu allem Unglück macht Deckard im Anschluss Bekanntschaft mit einer Untergrundorganisation, die das heillose Durcheinander dazu nutzen will, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Legendary besticht durch das Design der Angst einflößenden Gegner. Gewaltvolle Greife, hungrige Werwölfe und alles andere als friedliche Minotauren bevölkern zunächst die amerikanische Metropole und dann auch noch die britische Hauptstadt London. Dieser Zoo an gefährlichen Fabelwesen ist beeindruckend, weitaus mehr jedenfalls als die etwas plump wirkenden Soldaten, die in den Kampf gegen die Bestien treten sollen.

Das Game stellt sicherlich keinen Durchbruch in ein Neues Zeitalter der PC Shooterdar. Zu viele Features sind bereits bekannten Funktionen nachgeahmt, manches erinnert sehr stark an andere Computergames. Spaß aber macht "Legendary" trotzdem. Unterhaltsam-gruselig bietet das Spiel Spannung von der ersten bis zur letzten Minute. Duelle, Explosionen, um sich schlagende Greife packen den Gamer sofort.

Im Vergleich zum letzten Game "Turning Point: Fall of Liberty" gelingt Spark Unlimited ein deutlicher Fortschritt. Keine klischeebeladenen Weltkriegsballereien, sondern hochwertige Grafiken und glaubwürdige Storyline. Ob der PC Shooter dennoch hält, was sein Name verspricht, muss letztlich der Spieler entscheiden.

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